Weißenthurm

junge Stadt am Rhein

Lärmschutz auf der Hauptstraße

Foto: Stadt Weißenthurm

Seit einigen Wochen weisen entsprechende Schilder mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung 30 km/h, sowie Markierungen auf der Fahrbahn, auf diese Lärmschutzmaßnahme hin. Selbstverständlich war zu erwarten dass nicht jeder Verkehrsteilnehmer diese Maßnahme gut findet, weil sie von einigen als eine Einschränkung der Freiheit eingestuft wird. Die Stadt Weissenthurm kann diese verkehrsregelnden Maßnahmen selbst nicht anordnen, dass kann nur die obere Straßenverkehrsbehörde.

Aufgrund eines Berichts der FWG-Fraktion Weissenthurm im Mitteilungsblatt entstand der Eindruck, dass alleine die Verbandsgemeindeverwaltung, hier der Fachbereich 2.3, an einer Umsetzung der Verkehrsanordnung zu der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h gearbeitet hat. Die Leistung des Fachbereichs 2.3 möchte ich nicht schmälern, er verdient einen Großteil der Anerkennung. Doch Ausgangspunkt waren schon zu Zeiten von Stadtbürgermeisterin Gertrud Wagner die Bemühungen, die Gefahren die im engen Ortskern durch den zunehmenden Verkehr festgestellt wurden, zu minimieren. Also als erster Grund für eine Geschwindigkeitsbeschränkung galt und gilt, damals wie heute, die Sicherheit für Fußgänger, Radfahrer und andere langsam fahrende Verkehrsteilnehmer. Nicht zuletzt ist die Zunahme des Verkehrs selbstverständlich auch mit einer Zunahme von Lärm verbunden. Nur zu fordern eine Geschwindigkeitsbegrenzung aus Sicherheitsgründen auszuweisen war damals mit dem Landesbetrieb Mobilität nicht umzusetzen. Im letzten Jahr wurde innerörtlicher Lärmschutz ein bundesweites Thema, das neue Möglichkeiten eröffnete. Die Notwendigkeit, mehr Lärmschutz zu erreichen, musste durch Messungen belegt werden. Die Messungen wurden beauftragt und über einen gewissen Zeitraum entlang der Hauptstraße durchgeführt. Diese kamen zu dem Ergebnis, dass die gemessenen Werte eine Geschwindigkeitsbeschränkung zulässt. Die Umsetzung wurde dann auf Antrag der CDU Fraktion gefordert und im Rat mit allen Fraktionen beschlossen. Hier war jetzt wieder die Verbandsgemeinde mit dem Fachbereich 2.3 gefordert, diesen Beschluss bei den Fachbehörden anzumelden und umzusetzen. Obwohl Lärmschutz jetzt im Vordergrund steht ist die Sicherheit weiterhin das gewünschte Ziel. Wir erinnern uns alle an den fürchterlichen Unfall. Hier kamen sofort die Rufe nach mehr Sicherheit und einer Geschwindigkeitsbegrenzung. Feststellen kann man schon jetzt, dass auf der Hauptstraße die Hektik raus ist, was bestimmt kein schlechtes Ergebnis der Maßnahme ist, wirkt es sich doch unmittelbar auf das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger aus.

GERD HEIM

Stadtbürgermeister

 

 

Blick aus dem weißen Turm via Webcam

 

 

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Helfende Hände
in der VG Weißenthurm

 

Bürgerstiftung
der VG Weißemthurm

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