Weißenthurm

junge Stadt am Rhein

Grundsätzliches zur Beseitigung von Bäumen im Straßenraum!

Dass Bürgerinnen und Bürger sich für ihre Stadt einbringen und auch den Verantwortlichen bei der Stadt auf die Finger schauen, ist grundsätzlich sehr zu begrüßen. Als Bürgermeister würde ich mir allerdings wünschen, dass Entscheidungen, die demokratisch in den zuständigen Ausschüssen durch Mitglieder der unterschiedlichen Fraktionen mehrheitlich beschlossen werden, auch entsprechend respektiert werden. Sie als Bürgerinnen und Bürger sollen nicht denken, das solch wichtige Entscheidungen leichtfertig und ohne entsprechende Hintergrundinformationen getroffen werden.

Im mehrfach angesprochenen Fall in der Nettestraße sind verschiedentlich Mails von Anwohnern mit dem Rathaus und meiner Person ausgetauscht worden. Zusätzlich fanden mit den Ausschussmitgliedern eine Ortsbegehung, sowie Gespräche mit den Anwohnern statt. Bei der anschließenden Entscheidung wurde auch berücksichtigt, welche Schäden schon eingetreten und welche zukünftig zu erwarten sind. In diesem Fall wurde mir zu schnell und auch im Ton leicht überzogen auf die Stadt, aber mehr noch auf die Entscheidungsträger losgeschimpft.

Vor diesem Hintergrund muss man folgendes festhalten: beim Ausbau der Straßen wurden Pflanzbeete eingeplant und mit den damals vorgeschlagenen Bäumen durch die Stadt bepflanzt. Allen Entscheidungsträgern war auch damals schon bekannt, dass die Pflege der Pflanzbeete allein in der Verantwortung der Stadt liegt. Jetzt sind die Bäume für den Straßeneinbau einfach zu groß geworden und es müssen Entscheidungen getroffen werden, die auch wieder die Stadt und die Mandatsträger treffen müssen. Es wird auch Zukünftig nicht ausbleiben, dass man in solchen Fällen handeln und Ersatz gefunden werden muss. Die Stadt Weißenthurm hat in den zurückliegenden Jahren mehr Bäume gepflanzt als entfernt und pflegt alle Bäume, egal wo sie sich befinden entsprechend der Notwendigkeit. Vor ca. 6 Jahren ist auf Anregung der Stadt Weißenthurm ein Baumkataster eingeführt worden, nachdem auch von Seiten der Verbandsgemeindeverwaltung und den anderen Stadt- und Ortsgemeinden die Notwendigkeit dazu erkannt wurde. Dieses Baumkataster, welches jährlich den Baumbestand kontrolliert, gibt vor, wo Handlungsbedarf ist. Hierzu sind erhebliche finanzielle Mittel in den Haushalt einzustellen.

Bitte überdenken Sie insofern Ihre Äußerungen hinsichtlich handelnder Personen und erkennen die Leistungen der städtischen Mitarbeiter an, die das ganze Jahr hindurch für die Pflege und den Erhalt der Bäume und Grünflächen arbeiten. Jeden Tag, jede Woche, jedes Jahr. Es kann hier und da schon mal sein, das man mehr tun
müsste, dafür habe ich volles Verständnis, aber immer nur die Stadt und die Mandatsträger zu „prügeln“ ist nicht in Ordnung. In neuen Wohngebieten werden wir bei der Aufstellung der Bebauungsplänen darauf achten, das die Verantwortung an die Eigentümer übertragen wird, einen Baum im eigenen Vorgarten zu pflanzen. Das Ergebnis ist dann das Gleiche nur die Verantwortung dafür ist verlagert.
 
GERD HEIM

Stadtbürgermeister
 

 

 

 

Blick aus dem weißen Turm via Webcam

 


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