Weißenthurm

junge Stadt am Rhein

Ein ehemals Irlicher Jung wurde zum Ehrenbürger der Stadt Weißenthurm ernannt

Für seine hervorragende jahrzehntelange ehrenamtliche  Tätigkeit als Ortschronist erhielt  Andreas Busch eine besondere Auszeichnung

WEISSENTHURM (jab) Mit voller Berechtigung hatte der Thurer Stadtrat einstimmig die Ernennung des Bürgers Andreas Busch zum Ehrenbürger der Stadt beschlossen, was nunmehr durch die Überreichung der entsprechenden Insignien durch Stadtbürgermeister Gerd Heim mit einer stilvollen Urkunde und der dazugehörenden Ehrennadel auch für die Öffentlichkeit dokumentiert wurde.

Foto: jab

Heim, der bereits in seiner Begrüßung die Verdienste des in der damals noch selbständigen Gemeinde Irlich  als Sohn des Schlossermeisters Josef Busch und seiner aus Weißenthurm stammenden Ehefrau Gertrud, geborene Graf ,  zur Welt gekommene Andreas Busch gewürdigt hatte, konnte bei der Feierstunde  der hohen Auszeichnung viele Persönlichkeiten des privaten und öffentlichen Lebens willkommen heißen. Dabei erwähnte er natürlich zunächst  Ehefrau Marlene, geborene Gecks, die Andreas Busch in Weißenthurm bei einer Kirmes kennengelernt hatte und die er in jedem Fall heiraten wollte, was er dann auch 1952 tat.  Das Ehepaar konnte sich über die Geburt einer Tochter und eines Sohnes freuen, die am Thur aufwuchsen.  Weiter befanden sich unter den Gästen im Rathaussaal neben zahlreichen Ratsmitgliedern auch die früheren Bürgermeister(in) Hans-Wilhelm Bubenheim, Gertrud Wagner, die im weiteren Verlauf der Ehrung  die Laudatio hielt ,  sowie Karl-Heinz Thilmann.   Und auch der ehemalige Beigeordnete der Verbandsgemeinde  und ebenfalls in der lokalen Geschichtsforschung bzw. bei der örtlichen Denkmalsbetrachtung und – Beschreibung engagierte Hermann Dötsch war im Rathaussaal zugegen, als der Bürgermeister die diversen Meriten des im Februar 95 Jahre alt werdenden ehemaligen Drehers und Schlossers bei der Firma Rasselstein und  späteren Ingenieurs erwähnte.

Bei einem informativen Gespräch mit  Dötsch erwähnte er gerne die  jahrelange Zusammenarbeit mit dem Geehrten , die vor allem in jedem Jahr am Tag des offenen Denkmals zustande kam, wenn beide die Thurer Sehenswürdigkeiten wie Pfarrkirche, Hoche-Monument und den Weißenthurm den Besuchern näher erläuterten. Laudatorin Gertrud Wagner bezeichnete Andreas Busch nicht nur als einen wissbegierigen, aufgeschlossenen und belesenen Mann mit vielerlei Interessen sondern wies zudem  auf weitere persönliche Attribute hin, deren Nennung die Gäste im Rathaussaal gerne zustimmten. Gertrud Wagner  bezeichnet ihn als  gradlinigen Bürger, der  eher ein ruhiger und überlegter Menschenvertreter ist, und der  mit seiner bescheidenen, ehrlichen ,  humorvollen und zugänglichen Art immer ein angenehmer und guter Gesprächspartner ist. Frau Wagner, die Andreas Busch bereits als Bürgermeisterin in seinen Bemühungen unterstützt hat, vertrat  mit Bürgermeister Gerd Heim gerne die Einschätzung, dass Andreas Busch für die Stadt sehr viel  getan hat und dankte ihm für die jahrelange, selbstlose und ehrenamtliche Arbeit, wobei sein Bemühen um Genauigkeit und um die historische Wahrheit vorbildhaft ist. Die frühere Bürgermeisterin wies auf die „Sammelleidenschaft“ des Geehrten hin, der alles aufbewahrte, was für die Darstellung der Stadt  Weißenthurm und ihrer Entwicklung  von Bedeutung war.  Schriftstücke, Gegenstände, industrielle Produkte,  Karten und Fotos und  all das was er für Wichtigkeit erklärte, fand auf Annahme in seinem kleinen Heimatmuseum im Eulenturm.   Sein Wissen hinsichtlich der Heimatgeschichte gab Busch an die Kinder und Jugendlichen in Schulen und Kindergärten weiter und konnte hierzu auch interessante  Geschichten erzählen.  Schließlich betätigte sich Andreas Busch im Sinne einer gründlichen Familien- und Heimatforschung, die bei vielen interessierten Menschen hohe Anerkennung findet. Sowohl Bürgermeister Gerd Heim als auch die frühere Bürgermeisterin Gertrud Wagner machten deutlich, dass Andreas Busch in jahrzehntelanger akribischer Forschungs- und Aufzeichnungstätigkeit sowohl die Historie der Stadt als auch ihre jeweiligen industriellen und weiteren  geschichtsträchtigen  Exponate gesammelt und entsprechend beschrieben und eingeordnet hat.
Schließlich war es der Kreisbeigeordnete Rolf Schäfer, der Andreas Busch die herzlichsten Grüße und Glückwünsche  von Landrat Dr. Alexander Saftig überbrachte.  Schäfer bezeichnete den jetzt zum Ehrenbürger ernannten Andreas Busch als einen qualifizierten Mann, der das Ehrenamt nicht nur besonders hoch schätzt sondern dieses auch vorbildlich ausübte. Glückwünsche kamen auch vom 1. Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Ralf Schmorleiz, der dem geehrten Thurer Bürger und seiner Ehefrau einen prächtigen Präsentkorb als Geschenk überbrachte und dem Ehepaar Marlene und Andreas Busch alles Gute für die Zukunft wünschte . Es war schließlich Schwiegersohn Günter Willenborg , der herzliche Worte an Andreas Busch richtete und damit den offiziellen Teil des Abends beendete. Bevor sich die anwesenden Menschen dem unterhaltsamen Teil der Festlichkeit widmeten, war Andreas Busch  gerne bereit, sich im „Goldene Buch“ der Stadt Weißenthurm zu verewigen und die vielen Glückwünsche entgegen zu nehmen.

 

Fotos: jab

 

 

 

 

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