Weißenthurm

junge Stadt am Rhein

Hoche-Denkmal

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

im Jahre 2013 haben wir ein Architekturbüro beauftragt das Hoche-Denkmal auf seinen Zustand hin zu untersuchen. Das Ergebnis zeigte, dass es dringend notwendig ist, am Denkmal und dem direkten Umfeld Renovierungsarbeiten durchzuführen. Wir suchten dann zusammen mit der hauptamtlichen Verwaltung den Kontakt zum französischen Konsulat in Frankfurt, was sich wegen Neubesetzung des Konsulats bis ins Jahr 2017 hinzog. Nachdem der Kontakt hergestellt war, konnte mit der neuen Generalkonsulin Pascale Trimbach sehr schnell ein reger Austausch in Gang gebracht werden, der im Interesse beider Länder das gemeinsame Ziel einer Renovierung verfolgte.

Aktivitäten am Hoche-Denkmal
Vor kurzem konnte ich Ihnen berichten, das sich am Denkmal von General Lazare Hoche, mitten in unserer Stadt, etwas tut. Die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach hatte erreichen können, dass ein Trupp französischer Pioniere am Denkmal Instandsetzungsarbeiten durchführen werden. Dies ist geplant für den kompletten Monat September 2019. Für die Stadt eine logistische Herausforderung, die sich verantwortlich zeichnet für Unterkunft und Verpflegung von vermutlich 20–25 Personen. Das ist eine wirklich erfreuliche Nachricht, denn es kann nicht im Interesse der Stadt sein, die größte Denkmalanlage außerhalb Frankreichs dem Verfall preiszugeben. In vielen gemeinsamen Gesprächen mit Ministerien und dem Bundestagsabgeordneten Josef Oster konnte erreicht werden, und hier danke ich wirklich sehr auch den Bemühungen der französischen Generalkonsulin, dass im Zusammenwirken mit den kulturellen Einrichtungen des Landes und des Bundes sowie der Stadt, bald mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Vernissage im Französischen Generalkonsulat, Frankfurt
Im Vorfeld der aufwendigen Renovierung wurden durch die französische Generalkonsulin Trimbach einige Dinge auf den Weg gebracht, die eine, man kann sagen, verstärkte Aufmerksamkeit auf das Denkmal des berühmten Generals, sowohl in Frankreich aber auch in Deutschland bewirken soll. Im französischen Generalkonsulat in Frankfurt fand in diesem Zusammenhang letzte Woche eine Vernissage zur Ausstellung „Das Rhein-Main-Gebiet während der Französischen Revolution und des Kaiserreichs (1789 – 1815)“ statt, an der meine Person sowie Helmut Schmiel vom Geschichtsverein Weißenthurm e.V. auf Einladung teilgenommen haben. Diese Ausstellung mit Schautafeln und Artefakten aus der Zeit der französischen Revolution, wurde durch einen Vortrag von Jean–Noel Charon, dem Verfasser der neuesten Hoche-Biographie, sehr gut begleitet und anschaulich vorgestellt. Im weiteren Verlauf dieser Kampagne von Frau Trimbach wird es am 07. Juli 2019 am Denkmal in Weißenthurm ein Gedenken geben anlässlich der 100-jährigen Wiederkehr der Überführung der Asche von General Lazare Hoche von Koblenz zur letzten Ruhestätte in das durch seine Soldaten finanzierte und in Auftrag gegebene Grabmal auf dem Frauenberg in Weißenthurm.

Gedenkzeremonie am Sonntag, 7. Juli 2019
Der Tag beginnt in Gegenwart der französischen Generalkonsulin Pascale Trimbach
- um 10:00 Uhr mit einem Gottesdienst in Kath. Pfarrkirche in Weißenthurm.
- gegen 11:30 Uhr findet am Denkmal eine kleine Gedenkzeremonie statt.  Einige, in historischen Uniformen gekleidete, Personen werden mit Salutschüssen die Ehrung am Grabmal vornehmen.
- Im Foyer der Stadthalle endet gegen 14:00 Uhr bei einem gemeinsamen Umtrunk die Gedenkfeier.
Es wäre sehr schön und ein Zeichen besonderer Aufmerksamkeit den französischen Gästen gegenüber, wenn viele Vereinsvertreter sowie Bürgerinnen und Bürger an diesem Sonntagmorgen der Zeremonie beiwohnen.

 

 

Blick aus dem weißen Turm via Webcam

 

 

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Helfende Hände
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Bürgerstiftung
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